Durch die Stimmung der Basilarmembran von hoch (Cochlearbasis) bis tief (Helikotrema) kommt es zu einer
räumlichen Anordnung von Resonanzschwingungen (Tonotopie). Hohe Töne erzeugen Resonanzwellen
nahe dem ovalen Eintrittsfenster in die Scala vestibuli (oben). Tiefe Töne erzeugen nahe der Cochleaspitze
Resonanz (unten). Um festzustellen, welche Frequenz ein wahrgenommener Ton hat, muß das Gehirn also nur
nachschauen, an welcher Stelle der Basilarmembran Resonanzschwingungen auftreten. Dieses "Nachschauen"
machen Haarzellen.
Stephan Frings, Uni Heidelberg, Abt. Molekulare Physiologie
Mai 2003
s.frings@zoo.uni-heidelberg.de