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Universität Heidelberg

Institut für Zoologie

Abteilung für Molekulare Physiologie
Im Neuenheimer Feld 230, 4.OG


Studiengang Bachelor Biologie (Gruppe 5)
Vertiefungskurs : "Tierphysiologie 2"

Im Sommersemster 2008       9.-27. Juni, Raum 407, IZ

Infos zum Fluoreszenzteil:

 
Die Markierung interessanter Strukturen in Zellen mit Fluoreszenzfarbstoffen spielt eine zentrale Rolle in der Biologie.
Einige Beispiele:
  • Lokalisierung von Proteinen mit Fluo-markierten Antikörpern
  • Lokalisierung eines Genorts auf Chromosomen mit Fluo-markierten DNA-Proben
  • Messung intrazellulärer Ionenkonzentrationen mit ionensensitiven Fluoreszenzfarbstoffen
  • Sortieren Fluo-markierter Zellen
  • Untersuchung von Genexpression mit dem grün-fluoreszierenden Protein GFP
  • Untersuchung natürlicher Fluorochrome mit Fluoreszenzspektroskopie
Bei vielen Biomethoden haben Fluoreszenzfarbstoffe radioaktive Substanzen als Nachweisreagentien abgelöst und ermöglichen weniger aufwändige und weniger gefährliche Messmethoden. Die meisten Biologen haben während der Ausbildung oder der Forschungsarbeit mit Fluomethoden zu tun.
 
In diesem Praktikumsteil wird zunächst mit einfachen Versuchen eine grundlegende Einführung in das Phänomen der Fluoreszenz vermittelt. Dann wird der Aufbau eines Fluoreszenzmikroskops erklärt, eine Immunfluoreszenzfärbung durchgeführt und Fluoreszenzmikrographien aufgenommen. Mit einem Fluoreszenzspektrometer werden Calcium- und Chlorid-sensitive Fluoreszenzfarbstoffe untersucht. Schließlich werden besonders leistungsfähige Fluoreszenzmikroskope (konfokales Mikroskop, Zweitphotonenmikroskop, automatische Mikroskope) erklärt und deren Anwendung diskutiert.
 
Zur Begleitung dieses Praktikumsteils dient das Webscript Fluoreszenztechniken I + II.

 
Stephan Frings
s.frings@zoo.uni-heidelberg.de
Homepage Molekulare Physiologie Letzte Bearbeitung: Februar 2008